Montag, 19. Januar 2026
Klosterwege
Am vergangenen Sonntag, 18. Januar, öffneten das ehemalige Kapuzinerkloster St. Anna und das Kloster Maria Opferung ihre Tore für einen gemeinsamen Klostertag in der Zuger Altstadt. Der Anlass lud dazu ein, franziskanische Spiritualität und Gastfreundschaft an einem Ort zu entdecken, der bis heute davon geprägt ist. Den Auftakt bildete ein feierlicher Gottesdienst in der Klosterkirche St. Anna, begleitet von einer Kinderkatechese. Pfarrer Kurt Schaller hielt die Predigt. Anschliessend kamen die Teilnehmenden zu einem gemeinsamen Mittagessen im Burgbachsaal zusammen. In franziskanischer Tradition wurde das Essen als Teilete gestaltet: ein Picknick aus dem Rucksack, gemeinschaftlich geteilt. Am Nachmittag standen Klosterführungen zur Wahl. Während die Erwachsenen entweder das Kloster Maria Opferung oder das ehemalige Kapuzinerkloster St. Anna besuchten, nahmen die Kinder an einem eignen Programm teil. Sie konnten einen Film über den heiligen Franziskus von Assisi anschauen, turnen oder kreativ werden beim Malen. So wurde der Nachmittag zu einem offenen Raum, in dem unterschiedliche Zugänge zur franziskanischen Geschichte und Lebensweise möglich waren. Die Führung im ehemaligen Kapuzinerkloster St. Anna wurde von Namenforscher Beat Dittli und Schwester Claudia Huber von der Gemeinschaft Seligpreisungen gestaltet. Beat Dittli vermittelte Einblick in die Geschichte des Ortes und seine Bedeutung für die Stadt Zug. Schwester Claudia Huber ergänzte diese Perspektive durch Ausführung zur Spiritualität sowie zu den Apostolaten der Gemeinschaft der Seligpreisungen.
